SPIEGEL-Gespräche live im Bucerius Kunst Forum

31. Januar 2018 um 20.00 Uhr
Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg

SPIEGEL-Gespräche live im Bucerius Kunst Forum

Trümmer, Frieden, Neuanfang. Deutschland zwischen 1945 und 1949

Wie erlebten die Deutschen die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg? Wie überlebten sie in den zerstörten Städten, wie überwanden sie den Hunger und wie stellten sie sich dem geistigen und politischen Neubeginn nach dem Untergang des Naziregimes? 

Niemals zuvor in der deutschen Geschichte hatte es einen so tiefen Bruch im gesellschaftlichen und politischen Leben des Landes gegeben. Die Deutschen mussten sich in einer neuen und in vielem noch fremden Welt zurechtfinden. Dabei gingen Ost und West bald unterschiedliche Wege, in der Literatur, der Bildung, im Film und nicht zuletzt in der Organisation von Landwirtschaft und Industrie. Innerhalb von vier Jahren bildeten sich in Deutschland zwei unterschiedliche Staaten, die Bundesrepublik Deutschland und die DDR, beide anfangs noch nicht souverän und abhängig von Aufsehern der alliierten Besatzungsmächte.

Über neue Wege und Irrwege im Nachkriegsdeutschland diskutiert SPIEGEL-Redakteur Uwe Klußmann mit Axel Schildt, dem Direktor a.D. der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Bücher über die Nachkriegszeit, darunter einer Deutschen Kulturgeschichte und einer der führenden Experten für bundesdeutsche Geschichte.
 

In Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum.

Eintritt: € 10,– / € 8,–


Auf der Bühne

Uwe Klußmann

(Jahrgang 1961), ist seit 1990 Redakteur des SPIEGEL. 

Von 1999 bis 2009 lebte er als Korrespondent in Moskau. Zu den Schwerpunkten des Historikers gehören die deutsche, russische und sowjetische Geschichte.


Prof. Dr. Axel Schildt

(Jahrgang 1951), ist ein deutscher Historiker, Direktor a.D. der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg.